Sexuell übertragbare Infektion
Eine sexuell übertragbare Infektion wird überwiegend durch sexuelle Kontakte übertragen und kann mit Ausfluss, Läsionen oder Schmerzen, aber auch ohne erkennbare Symptome verlaufen.
Alter oder Pflegebedürftigkeit schließen Sexualität und Infektionsrisiko nicht aus; Beratung muss vertraulich, barrierefrei und diskriminierungsfrei sein.
Auch gebräuchlich: STI, Geschlechtskrankheit
Eine Infektion kann auch ohne Beschwerden vorliegen
Sexuell übertragbare Infektionen können Genitalien, Mund, Rachen oder andere Körperbereiche betreffen. Manche verursachen zunächst keine deutlichen Symptome. Alter und Pflegebedarf ändern daran grundsätzlich nichts. Aus einem unauffälligen Aussehen oder einer festen Beziehung lässt sich deshalb keine sichere medizinische Aussage über einen konkreten Infektionsverdacht ableiten.
Testzeitpunkt und Behandlung vertraulich besprechen
Bei Beschwerden oder einer bekannten Infektion einer Sexualpartnerin oder eines Sexualpartners ist Beratung sinnvoll. Praxis, Gesundheitsamt oder geeignete Beratungsstelle erklären, welche Untersuchung wann aussagekräftig ist. Je nach Erreger müssen auch Partner informiert und behandelt werden; besprechen Sie einen vertraulichen Weg. Kondome verringern viele Risiken, schützen aber nicht vollständig vor jeder STI. Bis zur Klärung werden passende Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls eine Sexpause vereinbart.
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Quellen
gesund.bund.de und BIÖG informieren über Übertragung, Symptome, Schutz und Testangebote. Testart und Zeitpunkt hängen vom vermuteten Erreger und Kontakt ab; ein einzelner früher Test schließt nicht jede Infektion aus.
- Bundesministerium für Gesundheit – gesund.bund.de: Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) – LIEBESLEBEN: STI-Symptome: Welche Anzeichen haben sexuell übertragbare Infektionen?
Quellen- und Prüfstand: 20. September 2026