Gesundheit, Krankheiten & Symptome

Vaginale Blutung nach der Menopause

Eine vaginale Blutung nach der Menopause ist neuer Blutabgang aus der Scheide nach mindestens zwölf Monaten ohne natürliche Regelblutung. Auch eine einmalige geringe Schmierblutung sollte gynäkologisch abgeklärt werden.

Ursachen reichen von empfindlicher Schleimhaut und Medikamenten bis zu Polypen oder Tumorerkrankungen; Menge allein bestimmt nicht die Bedeutung.

Auch gebräuchlich: postmenopausale Blutung

Auch wenig Blut verdient eine Untersuchung

Rosa oder bräunlicher Ausfluss kann eine Blutbeimengung enthalten. Häufig liegen gutartige Ursachen wie empfindliche Schleimhaut oder Polypen vor; seltener eine bösartige Erkrankung. Eine eigene Vermutung über Trockenheit, Hormone oder Gerinnungshemmer ersetzt die Untersuchung nicht. Auch wenn die Blutung bereits aufgehört hat, wird ein gynäkologischer Termin vereinbart.

Für den Termin Verlauf und Medikamente bereithalten

Notieren Sie Beginn, ungefähre Menge, Wiederholungen und begleitende Schmerzen. Nennen Sie Hormonpräparate und gerinnungshemmende Medikamente. Ist unklar, ob Blut aus Scheide, Harnwegen oder Darm stammt, sagen Sie das offen; eine unsichere Herkunft wird nicht durch Vermutung festgelegt. Eine geeignete Vorlage kann die Beobachtung erleichtern. Erklären Sie gewünschten Unterstützungsbedarf und sorgen Sie bei Intimpflege und Untersuchung für Privatsphäre.

Quellen

Die NHS-Information beschreibt Blutungen nach der Menopause als gynäkologisch abklärungsbedürftig, auch bei einmaligem geringem Blutverlust. Die meisten Ursachen sind nicht bösartig; allein anhand der Menge lässt sich das jedoch nicht entscheiden.

  1. NHS 111 Wales: Post-menopausal bleeding
  2. Bundesministerium für Gesundheit – gesund.bund.de: Notfallnummern 112 und 116117

Quellen- und Prüfstand: 20. September 2026