Globales Pflege-Lagebild 2025
WHO und Partner aktualisierten das weltweite Bild von Pflegepersonal, Ausbildung, Migration und politischer Steuerung.
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- 2025
- Räume und Netzwerke
- Weltweit
- Zeitfenster im Museum
- Seit 2020 · Generalistik & Zukunft

Was hier auf dem Spiel steht
Der WHO-Bericht „State of the world's nursing 2025“ ist kein Weltklassement und keine vollständige Volkszählung. Er bündelt nationale Meldungen, regionale Profile und neue Indikatoren, um politische Entscheidungen über Ausbildung, Beschäftigung, Führung, Advanced Practice, Vergütung und Arbeitsbedingungen zu unterstützen. Seine Stärke liegt in der gemeinsamen Beobachtung eines riesigen Berufsfeldes. Seine Grenze liegt darin, dass Datenqualität, Bezugsjahre, Berufsdefinitionen und nationale Meldesysteme nicht überall gleich sind.
Für das Museum markiert der Bericht einen Perspektivwechsel. Pflegegeschichte endet nicht bei berühmten Reformpersonen oder nationalen Gesetzen. Sie wird als globale Infrastruktur sichtbar, deren Größe allein wenig über Erreichbarkeit aussagt. Ein Land kann viele Pflegefachpersonen melden und trotzdem ländliche Regionen, Langzeitpflege oder bestimmte Bevölkerungsgruppen schlecht versorgen. Umgekehrt können Ausbildungskapazität und Migration miteinander verflochten sein. Das Bild nutzt daher keine exakten Zahlen oder Berichtsgrafiken: Unmarkierte Steine liegen ungleich auf einem frei gemalten Globus, während leere Plätze die Differenz zwischen Bestand, Verteilung und zugänglicher Versorgung offenhalten.
Warum Globales Pflege-Lagebild 2025 in diesem Museum steht
Das Ereignis ist eine Veröffentlichung statt eines dramatischen Tages. Es zeigt, dass Zählen selbst ein historischer Akt der Prioritätensetzung ist.
Welche Wirklichkeit wird politisch sichtbar, wenn sie gezählt wird – und welche bleibt außerhalb der Statistik?
3 Prüfaufträge statt fertiger Antworten
Die Aufgaben lassen sich mit den Quellenkarten am Ende der Seite bearbeiten. Entscheidend ist, Behauptung, Beleg, Perspektive und Leerstelle auseinanderzuhalten.
- 01
Werden bei internationalen Vergleichen Berufsdefinition, Bezugsjahr, fehlende Werte und Datenquelle sichtbar mitgeführt?
- 02
Welche regionalen, sektoralen und qualifikationsbezogenen Unterschiede verschwinden hinter der nationalen Gesamtzahl?
- 03
Sind Investitionen in Bildung, Stellen, Arbeitsbedingungen, Führung und Regulierung als zusammenhängende Wirkungskette geplant und messbar?
Das Zeitfenster neben dem Exponat
Die Epochenräume bilden die deutsch geprägte Hauptchronologie. Bei internationalen Exponaten dient diese Zuordnung als zeitlicher Vergleich, nicht als Gleichsetzung regionaler Geschichte.
Pflege verbindet Lebensalter und Sektoren – und ringt um Spielraum
Die generalistische Ausbildung, vorbehaltene Aufgaben, Studienreformen und neue Kompetenzgesetze stärken professionelle Verantwortung. Personalmangel, Migration, Digitalisierung und Klima setzen zugleich neue Grenzen.
Vollständiges Zeitfenster öffnen →- Im Zuhause
- Angehörige brauchen digitale und persönliche Zugänge, verlässliche Beratung und Leistungen, die Koordination tatsächlich erleichtern.
- Ambulant
- Ambulante Teams können Versorgung steuern, wenn Kompetenzen, Informationszugang und Finanzierung zu ihrer Verantwortung passen.
- Stationär
- Stationäre Einrichtungen werden stärker zu komplexen Gesundheits- und Lebensorten mit eigener pflegefachlicher Expertise.





