Person & Pflegealltag

Duschen und Baden

Duschen und Baden sind Formen der Körperreinigung, bei denen Hygiene, Hautschutz, Wohlbefinden, Intimsphäre, Mobilität und Sturzsicherheit gleichzeitig berücksichtigt werden.

Welche Form passt, hängt von Gewohnheit, Kraft, Kreislauf, Hautzustand, Badezimmer, Hilfsmitteln und dem gewünschten Maß an Unterstützung ab.

Auch gebräuchlich: Duschhilfe, Badehilfe

Körperpflege planen

Sicherheit entsteht vor dem ersten Schritt in Dusche oder Wanne

Rutschige Flächen, Temperaturwechsel und der Ein- oder Ausstieg können mehr belasten als das eigentliche Waschen. Handtücher, Kleidung, Hautpflege und Hilfsmittel werden deshalb vorher erreichbar vorbereitet. Die Person entscheidet soweit möglich über Wassertemperatur, Reihenfolge, Produkt und Unterstützung; unnötiges Entkleiden und Warten werden vermieden.

Ruhige Abfolge

Vom sicheren Einstieg bis zum geschützten Abschluss

  1. Kreislauf und Umgebung prüfen

    Raumtemperatur, Wasser, Standfestigkeit und aktuelles Befinden werden geklärt. Bei Schwindel, akuter Schwäche oder unsicherem Transfer wird die Form der Pflege angepasst.

  2. Selbstständigkeit dosieren

    Was selbst gelingt, bleibt bei der Person. Hilfe wird an einzelnen Teilschritten angeboten; Haltegriff, Duschstuhl oder rutschhemmende Unterlage werden nur nach Einweisung sicher genutzt.

  3. Haut und Erholung beachten

    Nach dem Abtrocknen werden Hautfalten, Druckstellen oder Verletzungen beobachtet. Auskühlung, Erschöpfung und hastiges Weitergehen werden durch Ruhe und vorbereitete Kleidung vermieden.

Vom Begriff zur Handlung

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Quellen

  1. Stiftung ZQP: Körperpflege – Praxistipps für den Pflegealltag
  2. Bundesministerium für Gesundheit – gesund.bund.de: Pflegewissen für pflegende Angehörige

Quellen- und Prüfstand: 29. August 2026