Person & Pflegealltag

Haarpflege

Haarpflege umfasst Reinigen, Trocknen, Kämmen und Gestalten der Haare sowie die Beobachtung von Kopfhaut und individuellen Gewohnheiten.

Sie trägt zu Wohlbefinden und Erscheinungsbild bei, kann aber bei eingeschränkter Beweglichkeit, empfindlicher Kopfhaut oder Abwehr eine sorgfältige Anpassung erfordern.

Auch gebräuchlich: Haare waschen, Kämmen

Persönliche Routine

Haarpflege verbindet vertrautes Aussehen mit schonender Durchführung

Frisur, Scheitel, Kopfbedeckung und verwendete Produkte können biografisch bedeutsam sein. Vor der Unterstützung wird geklärt, wie häufig und auf welche Weise die Person ihre Haare pflegen möchte. Beweglichkeit von Schulter und Nacken, Sitzstabilität, Wassertemperatur sowie Schuppen, Wunden oder Druckstellen bestimmen die sichere Durchführung.

Schonend unterstützen

Worauf bei eingeschränkter Selbstständigkeit zu achten ist

  • Zug und Schmerz vermeiden

    Knoten werden behutsam von den Spitzen aus gelöst. Schmerz, verspannte Haltung oder empfindliche Kopfhaut sind Hinweise, Technik, Bürste oder Position zu verändern.

  • Produkte abstimmen

    Shampoo, Pflegeprodukt und Häufigkeit richten sich nach Kopfhaut, Haar und Vorlieben. Stark duftende oder reizende Produkte werden nicht ohne Zustimmung verwendet.

  • Kopfhaut beobachten

    Neu auftretende Rötung, nässende Stellen, Parasitenverdacht oder deutlicher Haarausfall werden sachlich beschrieben und je nach Befund fachlich beziehungsweise ärztlich abgeklärt.

Vom Begriff zur Handlung

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Quellen

  1. Stiftung ZQP: Körperpflege – Praxistipps für den Pflegealltag

Quellen- und Prüfstand: 29. August 2026