Portkatheter
Ein Portkatheter ist ein unter die Haut implantiertes Zugangssystem zu einer zentralen Vene für wiederholte Infusionen, Blutentnahmen oder parenterale Therapie.
Punktion und Pflege benötigen aseptische Technik, geeignetes Material, klare Freigabe und geschulte Fachpersonen.
Auch gebräuchlich: Port, implantierter venöser Zugang
Ein vollständig implantierter Port ist nicht ständig offen
Die Portkammer liegt unter der Haut und wird für eine Behandlung mit einer geeigneten Spezialnadel angestochen. Alltagshinweise unterscheiden sich daher danach, ob die Wunde abgeheilt und der Port gerade angestochen ist. Verband, Wasserkontakt und Bewegung werden mit dem Team besprochen. Ein Port kann längere Behandlungen erleichtern, benötigt aber weiterhin fachkundige Pflege und Kontrolle.
Portpass und Pflegeplan auch zu anderen Terminen mitnehmen
Der Portpass enthält wichtige Angaben zum System. Halten Sie fest, welche Stelle die Pflege übernimmt und ob auch in Behandlungspausen Kontrollen oder Spülungen vorgesehen sind. Vor einer Nutzung werden Haut und Beschwerden beurteilt. Punktion und Versorgung erfolgen durch entsprechend geschulte Personen unter aseptischen Bedingungen. Ein allgemeines Spülintervall aus dem Internet ersetzt die zum System passende Anweisung nicht.
Quellen
Der Krebsinformationsdienst erläutert Portaufbau, Alltag und Pflege. Die KRINKO ergänzt Infektionsprävention; Spülintervalle, Nadeln und Nutzung richten sich nach System, Therapie und örtlicher fachlicher Anweisung.
- Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst: Port zur Krebstherapie: Vorteile, Risiken, Pflege und Alltag
- Robert Koch-Institut: Aktuelle Empfehlungen der KRINKO
Quellen- und Prüfstand: 20. September 2026