Mobilität, Haut & Prävention

Bewegung im Bett

Bewegung im Bett umfasst selbstständiges oder unterstütztes Drehen, Aufrichten, Hochrutschen und Verändern der Liegeposition.

Sie ist eine grundlegende Mobilitätsleistung und beeinflusst Atmung, Hautschutz, Schlaf, Schmerz sowie die Vorbereitung weiterer Transfers.

Auch gebräuchlich: Bettmobilität, Positionswechsel im Bett

Sicher einordnen

Kleine Eigenbewegungen sind wichtiger als ein perfekter Lagewechsel

Bettmobilität beginnt mit der Frage, welche Teile der Bewegung selbst gelingen. Blickrichtung, angewinkelte Beine, erreichbare Haltepunkte und ausreichend Zeit können aus einem passiven Bewegen eine gemeinsame Handlung machen. Unterstützung wird so dosiert, dass weder Schmerzen noch Scherkräfte oder Überforderung entstehen.

Im Pflegealltag

Worauf es bei Bewegung im Bett besonders ankommt

  • Ausgangslage vorbereiten

    Bett, Leitungen, Kleidung und Hilfsmittel werden vor der Bewegung geordnet. Die Person weiß, wohin sie sich bewegt und welche Eigenaktivität erwartet wird.

  • Bewegung anbahnen

    Klare kurze Hinweise, ein erreichbarer Bettgalgen oder eine geeignete Gleitunterlage können vorhandene Kraft nutzbar machen, ohne am Arm oder unter den Achseln zu ziehen.

  • Wirkung beobachten

    Schmerz, Atemnot, Schwindel, Hautreaktion und die erreichte Position werden direkt geprüft. Eine Lage ist nur hilfreich, wenn sie sicher und für die Person tolerierbar bleibt.

Vom Begriff zur Handlung

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Quellen

  1. World Health Organization: International Classification of Functioning, Disability and Health
  2. Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege: Expertenstandards und Methodenpapier

Quellen- und Prüfstand: 29. August 2026