Hilfsmittel, Durchführbarkeit und Beobachtung zwischen Einsätzen müssen mit Haushalt und Zugehörigen realistisch gesichert werden.
An der Ferse bleibt eine Rötung bestehen
Bearbeiten Sie den Fall zunächst ohne Musterweg. Trennen Sie akute Sicherheitsfragen, individuelle Einschätzung, Ziel, Maßnahmen, Rollen und Evaluation.

Was ist passiert?
Frau B., 76 Jahre, ist nach einer schweren Infektion ausgeprägt geschwächt und verbringt viel Zeit im Bett. An der rechten Ferse ist seit dem Morgen eine nicht wegdrückbare Rötung sichtbar. Sie hat Schmerzen bei Lagewechseln, isst wenig und möchte möglichst ungestört schlafen. In der Dokumentation stehen allgemeine Zwei-Stunden-Lagerungen, aber kein individuelles Bewegungs- oder Druckentlastungsziel.
Vier Arbeitsaufträge
Notieren Sie nur de-identifizierte Stichworte. Ihre Eingaben bleiben in dieser geöffneten Seite und werden nicht gespeichert.
- 01Befund und Dringlichkeit einordnen.
- 02Risiko, Ressourcen und Wünsche vertieft erfassen.
- 03Ein individuelles Entlastungs- und Bewegungsbündel planen.
- 04Evaluation und Eskalation mit konkreten Kriterien festlegen.
Keine Namen, Geburtsdaten oder anderen identifizierenden Angaben eintragen.
Musterweg erst nach eigener Bearbeitung öffnenBegründeter Lösungsweg
- 01
Sofort entlasten
Die betroffene Ferse wird unverzüglich wirksam druckfrei gelagert und der Befund fachlich beurteilt; Massieren ist ungeeignet.
- 02
Risikolage differenzieren
Mobilität, Haut, Durchblutung, Schmerz, Allgemeinzustand, Ernährung, Hilfsmittel und Prioritäten der Person werden verbunden.
- 03
Personenziel formulieren
Druckbelastung soll wirksam reduziert werden, während Schlaf, Schmerz und jede mögliche Eigenbewegung berücksichtigt bleiben.
- 04
Maßnahmen abstimmen
Mikrolagerung, Fersenfreilagerung, Mobilisation, geeignete Unterlage, Schmerzmanagement und Essunterstützung werden rollenbezogen geplant.
- 05
Engmaschig evaluieren
Hautbefund, Druckfreiheit, Verträglichkeit und Eigenbewegung werden in festgelegten Intervallen geprüft und bei Verschlechterung eskaliert.
Ambulanter und stationärer Transfer
Material, Schichtübergabe und sofortige Reaktion auf Hautbefunde müssen einrichtungsweit verlässlich sein.
Woran eine oberflächliche Lösung scheitert
- Nur einen Risikoscore dokumentieren.
- Starre Lagerungsintervalle ohne Wirkungskontrolle anwenden.
- Ernährung als Ersatz für Druckentlastung behandeln.
Prüfen Sie jetzt die drei Auditebenen
Die vertiefte Auditbegleitung öffnet denselben Standard und hilft, Fall, Personal und Organisation mit belastbaren Nachweisen zu verbinden.