Leitfall ESF-11 · Mobilität

Nach dem Klinikaufenthalt bleibt das Gehen im Alltag aus

Bearbeiten Sie den Fall zunächst ohne Musterweg. Trennen Sie akute Sicherheitsfragen, individuelle Einschätzung, Ziel, Maßnahmen, Rollen und Evaluation.

25 MinutenMittel Komplexität2 Settingtransfers
Eine leichte kinetische Skulptur aus beweglichen Bögen, Stufen und Gelenken steht für vielfältige, selbstbestimmte Bewegung im Alltag.
KI-generierte IllustrationLeitmotiv des Standards Mobilität
Ausgangslage

Was ist passiert?

Herr K., 77 Jahre, kehrt nach einer Lungenentzündung deutlich geschwächt zurück. Vorher ging er mit Stock zum Speiseraum, jetzt wird er vorsorglich im Rollstuhl gefahren. Er kann mit Hilfe aufstehen und möchte wieder selbst zum Fenster und zur Toilette gehen. Ein allgemeiner Mobilisationsplan liegt vor, aber kein persönliches Ziel, keine abgestufte Unterstützung und keine Vereinbarung mit Therapie und Team.

Eigenständig bearbeiten

Vier Arbeitsaufträge

Notieren Sie nur de-identifizierte Stichworte. Ihre Eingaben bleiben in dieser geöffneten Seite und werden nicht gespeichert.

  1. 01Mobilität, Belastbarkeit und akute Grenzen differenzieren.
  2. 02Ein bedeutsames alltagsbezogenes Ziel formulieren.
  3. 03Eigenaktivität und Sicherheit in ein abgestuftes Vorgehen übersetzen.
  4. 04Team- und Organisationsnachweise für die Umsetzung bestimmen.

Keine Namen, Geburtsdaten oder anderen identifizierenden Angaben eintragen.

Musterweg erst nach eigener Bearbeitung öffnenBegründeter Lösungsweg
  1. 01

    Ausgangslage erfassen

    Aufstehen, Sitzen, Stehen, Gehen, Ausdauer, Atemnot, Schmerz, Angst, Hilfsmittel und relevante medizinische Grenzen werden beobachtet.

  2. 02

    Bedeutungsvolles Ziel setzen

    Herr K. möchte zunächst mit passender Hilfe wieder selbst zum Fenster und danach zur Toilette gehen.

  3. 03

    Alltag als Training nutzen

    Transfers und kurze Wege werden nach Belastbarkeit abgestuft in echte Tageshandlungen integriert statt durch Transport ersetzt.

  4. 04

    Beiträge koordinieren

    Pflege, Therapie, Ärzteteam und Herr K. stimmen Belastungsgrenzen, Hilfsmittel, Unterstützungsstufe und Rückmeldung ab.

  5. 05

    Teilhabe und Fähigkeit evaluieren

    Erreichte Wege, benötigte Hilfe, Belastung, Sicherheit und persönliche Zielerreichung werden regelmäßig neu bewertet.

Gleiches Ziel, andere Bedingungen

Ambulanter und stationärer Transfer

Ambulante Pflege

Kurze Wege, Wohnungsbarrieren und Eigenübung zwischen Einsätzen brauchen einen realistischen und sicher rückmeldbaren Plan.

Stationäre Pflege

Alltagswege und Unterstützungsstufen müssen in allen Schichten statt nur in Therapiezeiten gelten.

Typische Fehlwege

Woran eine oberflächliche Lösung scheitert

  • Transport im Rollstuhl als sichere Mobilitätsförderung darstellen.
  • Bewegungseinheiten ohne Alltagsziel zählen.
  • Therapie und Pflege mit unterschiedlichen Belastungsregeln arbeiten lassen.
Vom Fall zum Qualitätsgespräch

Prüfen Sie jetzt die drei Auditebenen

Die vertiefte Auditbegleitung öffnet denselben Standard und hilft, Fall, Personal und Organisation mit belastbaren Nachweisen zu verbinden.

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