Übelkeit
Übelkeit ist ein unangenehmes Gefühl mit möglichem Brechreiz, das durch Erkrankungen, Medikamente, Schmerz, Bewegung, Gerüche, Verstopfung oder Stoffwechselveränderungen ausgelöst werden kann.
Bedeutung und Dringlichkeit hängen von Verlauf, Erbrechen, Flüssigkeitsaufnahme und Begleitsymptomen ab. Geruch, Mahlzeiten, Stuhlgang und Medikamente können zusätzliche Hinweise geben. Auch die Wirkung auf Essen, Trinken und Aktivität wird erfasst.
Auch gebräuchlich: Nausea, Brechreiz
Übelkeit wird nach Auslöser, Verlauf und Folgen systematisch beobachtet
Zeitpunkt zu Mahlzeit und Medikamenten, Erbrechen, Bauchschmerz, Stuhlgang, Schwindel und Geruchsempfindlichkeit geben wichtige Hinweise. Kleine Schlucke, angenehme Luft oder angepasste Mahlzeiten können entlasten, wenn keine medizinische Einschränkung entgegensteht. Verordnete Bedarfsmedikation wird nach Plan und Wirkung beurteilt.
Worauf es bei Übelkeit besonders ankommt
- Austrocknung verhindern
Trinkfähigkeit, Urinmenge, Mundtrockenheit und Kreislauf werden beobachtet. Bei Herz- oder Nierenerkrankung gilt weiterhin die individuell festgelegte Flüssigkeitsmenge.
- Medikamente einordnen
Opioide, Antibiotika, Chemotherapie und viele weitere Arzneimittel können Übelkeit verursachen. Einnahme und Gegenmaßnahmen werden nicht eigenmächtig verändert.
- Erbrechen beschreiben
Häufigkeit, Menge, Farbe, Blutbeimengung und Zusammenhang mit Schmerz oder Nahrungsaufnahme helfen der medizinischen Einschätzung und werden konkret weitergegeben.
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Quellen
- Bundesministerium für Gesundheit – gesund.bund.de: Pflegewissen für pflegende Angehörige
- Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst: Chemotherapie: Wirkstoffe und Nebenwirkungen
Quellen- und Prüfstand: 29. August 2026