Aktueller Bereich: Kompetenzen
Anlage 6 PflAPrV

Fünf Kompetenzbereiche greifen ineinander

Gute Pflege entsteht nicht aus einer einzelnen Technik. Pflegeprozess, Kommunikation, Teamarbeit, Recht, Ethik und Wissenschaft werden in jeder komplexen Situation miteinander verbunden.

I1000 Stunden

Pflegeprozesse und Pflegediagnostik

Pflegebedarfe bei Menschen aller Altersstufen erfassen, Pflegeprozesse verantwortlich gestalten, in kritischen Situationen handeln sowie Lebensgestaltung und Autonomie fördern.

II280 Stunden

Kommunikation und Beratung

Professionelle Beziehungen gestalten, Barrieren überwinden, informieren, schulen, beraten, Konflikte bearbeiten und ethisch reflektiert entscheiden.

III300 Stunden

Intra- und interprofessionelles Handeln

Im qualifikationsgemischten Pflegeteam handeln, ärztlich angeordnete Maßnahmen sicher durchführen und Kontinuität an Schnittstellen sichern.

IV160 Stunden

Recht, Qualität und Ethik

Gesetze, institutionelle Vorgaben, Qualitätsentwicklung, Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Rahmenbedingungen in pflegerische Entscheidungen einbeziehen.

V160 Stunden

Wissenschaft und professionelle Haltung

Pflegewissenschaftliche Erkenntnisse erschließen, Theorie und Praxis verbinden, berufsethische Werte vertreten und lebenslanges Lernen gestalten.

Transfer statt Schubladen

So liest du die Kompetenzbereiche

Bereich I bildet mit 1000 Stunden das pflegeprozessuale Zentrum. Die Bereiche II bis V sind nicht nachgeordnet: Sie verändern, wie du eine Situation verstehst, kommunizierst, organisierst, rechtlich bewertest und wissenschaftlich begründest.

Zusammenspiel der fünf KompetenzbereicheDer Pflegeprozess steht im Zentrum und ist kreisförmig mit Kommunikation, Zusammenarbeit, Recht und Wissenschaft verbunden.I Pflegeprozessund PflegediagnostikIIKommunikationIIIZusammenarbeitIVRecht & EthikVWissenschaft