Aktueller Bereich: Prüfung
Schriftlich · mündlich · praktisch

Nicht nur wissen – Pflege begründet zeigen

Die Abschlussprüfung prüft, ob du komplexe Pflegesituationen erfassen, Entscheidungen begründen, sicher handeln und dein Vorgehen reflektieren kannst.

  • Drei schriftliche Aufsichtsarbeiten
  • Komplexe mündliche Fallsituation
  • Praktische Pflege mit Reflexion
KI-generierte Illustration: Schriftliche Fallarbeit, Fachgespräch und praktische Pflegesituation bilden einen zusammenhängenden PrüfungswegKI-generierte Illustration
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Aus Prüfungswissen wird erst durch Fälle Prüfungskompetenz

Die Fallbibliothek bildet alle elf curricularen Einheiten in jeder Prüfungsform ab. Im Trainer bleibt der Lösungsweg verborgen, bis du deine eigene Antwort entwickelt hast.

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Drei Aufsichtsarbeiten mit jeweils 120 Minuten, in der Regel an drei aufeinanderfolgenden Werktagen

Schriftliche Prüfung

Drei fallbezogene Prüfungsbereiche verbinden Pflegeprozess, Beziehung, Lebensgestaltung, Gesundheitsförderung, Beratung, Wissenschaft, kritische Situationen, ärztliche Anordnungen und Ethik.

Erfolgsstrategie
  1. Fallsituation zuerst nach Person, Ausgangslage, Ressourcen, Risiken und Kontext strukturieren.
  2. Pflegefachliche Probleme nicht nur benennen, sondern mit Beobachtungen aus dem Fall belegen.
  3. Ziele, Maßnahmen, Kompetenzgrenzen, Beteiligung und Evaluation logisch verbinden.
  4. Altersstufe, soziales und kulturelles Umfeld sowie Versorgungsbereich ausdrücklich berücksichtigen.
Einzeln oder zu zweit; je geprüfter Person mindestens 30 und höchstens 45 Minuten plus Vorbereitungszeit

Mündliche Prüfung

Eine komplexe Fallsituation erschließt Team- und Systemhandeln, Recht, Ethik, Wissenschaft, Berufsrolle und gesellschaftliche Bedingungen in einem anderen Kontext als die praktische Prüfung.

Erfolgsstrategie
  1. Eine klare pflegefachliche Position formulieren und ihre Voraussetzungen offenlegen.
  2. Rechtliche, ethische, organisatorische und wissenschaftliche Perspektiven miteinander abwägen.
  3. Konflikte und Unsicherheiten benennen, statt Scheinsicherheit zu erzeugen.
  4. Die eigene Rolle, andere Professionen und Folgen für die betroffene Person sichtbar machen.
Ohne Vorbereitungsteil höchstens 240 Minuten; zusätzlich Pflegeplanung, Fallvorstellung bis 20 Minuten und Reflexionsgespräch bis 20 Minuten

Praktische Prüfung

Selbständige, umfassende und prozessorientierte Pflege von mindestens zwei Menschen einschließlich Bedarfserhebung, Planung, Durchführung, Evaluation, Kommunikation, Qualität und vorbehaltenen Tätigkeiten.

Erfolgsstrategie
  1. Sicherheit, Einwilligung, Identität und aktuelle Ausgangslage vor jeder Planung verifizieren.
  2. Prioritäten nachvollziehbar aus Pflegebedarf, Ressourcen, Risiken und Zielen ableiten.
  3. Planung situativ anpassen und Abweichungen rechtzeitig kommunizieren.
  4. Im Reflexionsgespräch Wirkung, Grenzen, Alternativen und eigenen Lernbedarf konkret benennen.
Prüfungsnah lernen

Eine belastbare Antwort hat fünf Ebenen

  1. Situation: relevante Daten und Perspektiven erfassen.
  2. Bewertung: Risiken, Ressourcen und Pflegebedarf priorisieren.
  3. Begründung: Fachwissen, Recht und Ethik verbinden.
  4. Handlung: Ziele, Maßnahmen, Kommunikation und Evaluation planen.
  5. Reflexion: Grenzen, Alternativen und Verbesserungen benennen.
Wichtig:

Das Portal erklärt den bundesrechtlichen Rahmen. Konkrete Termine, Aufgabenformate, Hilfsmittel, organisatorische Abläufe und landesrechtliche Zuständigkeiten teilt die Pflegeschule beziehungsweise Prüfungsbehörde verbindlich mit.