Gesundheit, Krankheiten & Symptome

Impfung

Eine Impfung trainiert das Immunsystem gezielt gegen bestimmte Krankheitserreger oder deren Bestandteile.

Individuelle Indikation, aktueller Impfstatus, Aufklärung, Einwilligung und die geltenden STIKO-Empfehlungen sind maßgeblich.

Auch gebräuchlich: Schutzimpfung, Immunisierung

Pflegealltag

Impfen schützt die einzelne Person und das Umfeld

Eine Impfung trainiert das Immunsystem gegen bestimmte Erreger oder Krankheitsfolgen. Schutzwirkung, Auffrischung und mögliche Nebenwirkungen unterscheiden sich. Im höheren Alter oder bei chronischer Erkrankung sind individuelle Empfehlungen, Impfstatus und Zeitpunkt besonders wichtig.

Vertiefung

Impfung sicher einordnen: Impfstatus prüfen – Reaktionen beobachten

  • Impfstatus prüfen

    Impfausweis, ärztliche Dokumentation und bekannte Vorerkrankungen werden zusammengeführt. Fehlende Unterlagen bedeuten nicht automatisch, alle Impfungen neu zu beginnen.

  • Kontraindikationen unterscheiden

    Leichter Infekt oder hohes Alter sind nicht pauschal Ausschlussgründe. Akute schwere Erkrankung, Allergie oder Immunsuppression werden impfspezifisch bewertet.

  • Reaktionen beobachten

    Schmerz, Rötung und Müdigkeit können vorübergehend sein. Starke allergische Reaktion, Atemnot oder Kreislaufproblem benötigt sofortige Notfallhilfe.

Kurz geklärt

Missverständnisse rund um Impfung klären

  • Können mehrere Impfungen gleichzeitig gegeben werden

    Viele Impfstoffe können gleichzeitig an verschiedenen Stellen verabreicht werden. Auswahl und Abstand richten sich nach aktuellen Empfehlungen, Impfstoffart und individueller Situation.

  • Warum brauchen manche Impfungen Auffrischungen

    Immunität kann nachlassen oder Erreger verändern sich. Auffrischintervalle folgen der aktuellen STIKO-Empfehlung und persönlichen Risikofaktoren. Die Entscheidung und verabreichte Impfstoffe werden vollständig dokumentiert, damit künftige Empfehlungen auf einem verlässlichen Status aufbauen.

  • Darf nach einer Impfung mobilisiert werden

    Übliche Aktivität ist meist möglich, sofern Wohlbefinden und Kreislauf stabil sind. Starke Belastung wird bei deutlichen Beschwerden vermieden; individuelle ärztliche Hinweise haben Vorrang.

Vom Begriff zur Handlung

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Quellen

  1. Robert Koch-Institut: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Quellen- und Prüfstand: 29. August 2026